Kölsch Pilsener Art

Allgemeine Vorbereitung:

Schüttung: 5kg Bohemian Pilsner Malz (3-4 EBC)
Brauwasser: 17 l Hauptguss
15 l Nachguss

Hopfung:

Da ich keine Untergänge Hefe hatte entscheid ich mich dazu, quasi ein oberjähriges Kölsch zu brauen. Das Rezept entspricht dem eines Pilsners, nur die Währung erfolgte obergärig.

Vorderhopfung: 18 g Spalter Select alpha = 4,7 %
Bitterhopfung: 19 g Taurus alpha = 18,6 %
Aromahopfung:

Die einzelnen Schritte der Hopfengabe kann man dem Brauprozess entnehmen.

Hefe:

Als Hefe verwende ich ausschließlich Trockenhefe.

Equipment:

  • Einkochtopf als Maischebottich und Baukessel zum Würze kochen
  • Läuterbottich
  • Stihlkasserolle als Kelle zum Abschöpfen der Maische beim Läutern
  • Läutertuch = Baumwolltuch/Baumwollwindel
  • Klammern
  • Gärfass mit Gärspund
  • Kühlspindel
  • Temperaturmessgerät
  • Aerometerspindel
  • Reagenzglas
  • 3 Hopfensäckchen

Brauprozess

Maischen:

Das Maischen beginnt mit dem Vorbereiten und reinigen des Einkochtopfes. Dann gebe ich die 17 l Hauptguss in den Einkochtopf und erwärme dies auf 50°C mit geschlossenem Deckel. Die Zeit bis die Temperatur erreicht ist nutze ich, um das restliche Equipment zusammen zu suchen und schon einmal den Läuferbottich zu reinigen.

Läutern:

 

Würze kochen:

 

Kühlen:

 

Gärung:

 

Ende der Gärung / Abfüllung:

Gärdauer:

Im ersten Schritt nach dem öffnen prüfe ich vorsichtig den Geruch. Dann entfernt man den Hopfensack. Ich verwende für das Abfüllen Bügelflaschen, welche ich vorher gewissenhaft gereinigt habe. Es ist wirklich sehr wichtig, auf Sauberkeit zu achten, da die Reifung in der Flasche mehrere Wochen in Anspruch nimmt und das Bier natürlich auch haltbar sein soll. Am Besten sollte man das Bier Einschlauchen, dass heisst, man saugt es über einen Schlauch  aus dem Gärfass an. Dabei muss das Gärfass erhöht stehen, zum Beispiel auf einem Tisch. Da ich keinen Hahn am Schlauch habe, muss ich den Schlauch abquetschen, wenn ich zur nächsten Flasche wechsel. Dies hat den entscheidenden Nachteil, dass es wirklich schwer zu dosieren ist, dass alle Flachen gleichmäßig gefüllt sind. Zudem ist es auch ein ganz schönes Gematze, denn das Jungbier klebt leider auch unangenehm. Dies muss beim nächsten mal noch verbessert werden. Das Einschlauchen verhindert den übermäßigen Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft. Beim Abfüllen sollte man mindestens zu Zweit sein.

Brautag: 30.01.2016

Verkostung:

14.03.2016 Leider konnte bei der ersten Verkostung noch keine vollständige Reifung festgestellt werden. Es fehlt dem Bier noch entscheidend an Kohlensäure. Der Geschmack ist schon vielversprechend mild und frisch!
xx.xx.2016

Übersicht der Brauversuche